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Position:   Über uns  >>  Henry Mathews Preis  >>  Preisträger

Preisträger 2016: die Kampagne "Plough Back the Fruits"

Den Henry Mathews Preis 2016 hat der Dachverband der Kritischen Aktionäre an zwei Witwen südafrikanischer Bergleute und eine Gruppe internationaler UnterstützerInnen verliehen. Mit der Kampagne "Plough Back the Fruits" setzen sich die PreisträgerInnen sich für eine Wiedergutmachung an den Hinterbliebenen des Massakers von Marikana ein.

34 streikende Minenarbeiter des weltweit drittgrößten Platinminenbetreibers LONMIN wurden am 16. August 2012 von der Polizei erschossen. Die Untersuchungskommission gibt LONMIN Mitschuld am Massaker. BASF ist Hauptkunde von LONMIN.

basflonmin.com

Preisträger 2014: Maik Pflaum und die Christliche Initiative Romero


Maik Pflaum und die Christliche Initiative Romero erhalten den Henry Mathews Preis 2014 für ihr langjähriges soziales Engagement in Mittelamerika. Die CIR hat über viele Jahre hervorragende und vertrauensvolle Kontakte zu Frauenorganisationen in El Salvador, Nicaragua und Honduras aufgebaut und ist ein zuverlässiger Partner bei der Durchsetzung von Arbeitsrechten in der Bekleidungs- und Sportartikelindustrie. Pflaum und die CIR leisten seit vielen Jahren wichtige konzernkritische Arbeit bei den Aktionärsversammlungen von Adidas, Puma und Metro. 2014 kooperierten Pflaum und die CIR intensiv mit dem Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre im Rahmen des Projekts "fairplay  – Konzerne in der Verantwortung für Mensch und Umwelt".

2013: Paul Corbit Brown und die Stiftung Keeper of the Mountains

 

Paul Corbit Brown und die Stiftung Keeper of the Mountains erhalten den Henry Mathews Preis 2013 für ihren besonderen Einsatz für Umweltschutz und Menschenrechte. Brown und die Stiftung setzen sich für den Schutz der Berge in den Appalachen im US-Bundesstaat West Virginia ein. Mit großem Engagement wehren sie sich gegen das sog. Mountaintop Removal der Bergbau-Konzerne und dessen Finanzierung durch die Banken. Brown hat 2013 auf zehn Hauptversammlungen in Europa die Konzernvorstände aufgefordert, keine Profite auf Kosten von Mensch und Umwelt zu machen. Damit hat er im Rahmen des Projekts "Kritisches Aktionärstum stärken – Konzerne in die ökologische und soziale Verantwortung nehmen" einen außergewöhnlichen Beitrag geleistet.
> Laudatio
> Urkunde

2012: Christian Russau und die Kooperation Brasilien (KoBra)


Christian Russau ist Politologe, Übersetzer und freier Mitarbeiter des Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL) sowie Mitglied der Kooperation Brasilien (KoBra). Als Journalist und Autor schreibt er vorwiegend für alternative Medien wie Lateinamerika Nachrichten, amerika21 u.a. Seit 2008 ist er in der internationalen Kampagne gegen das Stahlwerk TKCSA von ThyssenKrupp aktiv.

2011: Axel Köhler-Schnura und die Coordination gegen BAYER-Gefahren


Axel Köhler-Schnura arbeitet ehrenamtlich im Vorstand der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG). Seit der Gründung der ursprünglichen "Wuppertaler Bürgerinitiative gegen BAYER-Umweltgefahren" ist er aktiv im Kampf gegen Ungerechtigkeit und Umweltverschmutzung im BAYER Konzern. Damals entstand die Initiative aufgrund von Störungen im BAYER-Werk in Wuppertal. 1983 war Köhler-Schnura einer der Gründer der jetzigen CBG, die sich zu der Zeit auch immer weiter in Deutschland vernetzte.
Seitdem gehen die Kritischen Aktionäre jedes Jahr auf die Hauptversammlung des Konzerns und prangern dort die Missstände im Unternehmen an.

 

2010: Thomas Küchenmeister und das Aktionsbündnis Landmine.de


Das Aktionsbündnis und sein Leiter Thomas Küchenmeister setzen sich seit vielen Jahren für ein weltweites Verbot der Entwicklung, der Produktion, des Exports und des Einsatzes aller Landminentypen und von Streumunition ein. Es hat das öffentliche Bewusstsein für die Gefahr, die von Rüstungsproduktion ausgeht, geschärft. Das Bündnis hat in hervorragender Art und Weise Konzernopfern eine Stimme gegeben und damit die Arbeit des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre unterstützt.
> Laudatio von Paul Russmann (Auszug) und Preisverleihung

2009: Christiane Schnura und die Kampagne für Saubere Kleidung


Die Kampagne für Saubere Kleidung arbeitet seit vielen Jahren eng mit dem Dachverband zusammen. Mitglieder der Kampagne nutzen für ihre Arbeit auch Aktionärshauptversammlungen verschiedener Konzerne, darunter Adidas, Puma und Metro, um sich für die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der internationalen Bekleidungs- und Sportartikelindustrie einzusetzen.
> Mehr Informationen
> Dankrede von Christiane Schnura
> Interview mit Christiane Schnura

2008: Gregor Böckermann und die Ordensleute für den Frieden (IOF)


Bei der Jahresversammlung der Kritischen Aktionäre am 20. September 2008 in Köln wurde der Henry Mathews Preis an Gregor Böckermann und die Initiative Ordensleute für den Friedern verliehen. Die Preisträger zeichnen sich durch ihr hartnäckiges Engagement und ihre phantasievollen Aktionen gegen die Geschäftspolitik der Deutschen Bank und der Commerzbank aus.

2007: Heffa Schücking und die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald


Heffa Schücking ist die Gründerin und Geschäftsführerin der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald. Urgewald nimmt seit vielen Jahren an Aktionärsversammlungen deutscher Banken und Energiekonzerne Teil. Mit ihrer Zielstrebigkeit und ihrem Engagement trugen Schücking und ihr Team erheblich dazu bei, dass deutsche Großbanken sich aus der Finanzierung eines risikoreichen Projektes, der Errichtung des Atomkraftwerks Belene (Bulgarien), zurück gezogen haben.

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