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Maquilas in El Salvador

Näherinnen am Werkstor der Textilfabrik Florenzi bei San Salvador
Markus Dufner, im Hintergrund die Textilfabrik Florenzi
El Salvadors Arbeitsministerin Sandra Guevara

Arbeitsrechte in der Textil-Branche: Delegation in El Salvador
Vom 26. Januar bis zum 6. Februar unternahm die Christliche Initiative Romero (CIR) eine Delegationsreise zum Thema "Maquila" (spanisch für Bekleidungsfabrik) ins mittelamerikanische Land El Salvador. Die Delegation aus JournalistInnen,  entwicklungspolitischen MultiplikatorInnen aus Deutschland sowie MitarbeiterInnen von Nichtregierungsorganisationen aus Rumänien, der Slovakei und Bulgarien traf Partnerorganisationen der CIR aus der Menschen- und Arbeitsrechtsarbeit. Markus Dufner nahm für den Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre an der Reise teil.
> Reisetagebuch


Die Frauenorganisationen - ein Zeichen der Hoffnung

"Unsere Delegation konzentrierte sich auf die Maquilas, die Textilfabriken in den Freihandelszonen von El Salvador, die fast ausschließlich für den Export produzieren. Die meisten Näherinnen sind junge Frauen, deren Monatslohn durchschnittlich bei 160 Euro liegt. Wir hatten die Gelegenheit, mit Frauen zu sprechen, die noch in den Textilfabriken arbeiteten, und mit ehemaligen Näherinnen, die entlassen worden waren, weil sie sich über die Nichteinhaltung von Arbeitsrechten beschwert hatten oder weil sie eine Gewerkschaft gründen wollten. Einige hörten auf, in den Maquilas zu arbeiten, weil sie infolge der Arbeitsbedingungen krank geworden waren oder weil ihnen der Druck, dem sie durch die Vorgesetzten ausgesetzt waren, zu viel geworden war.

Ein Zeichen der Hoffnung ist die wachsende Zahl von Frauenorganisationen und Kooperativen. Diese informieren die Frauen über ihre Arbeitsrechte und bieten auch praktische Hilfe an. Die Ministerin für Arbeit und soziale Fürsorge, Sandra Edibel Guevara Pérez, die seit acht Monaten im Amt ist, kommt von einer Frauenorganisation und ist Feministin. Wir hatten ein sehr interessanten zweistündiges Treffen mit ihr in ihrem Ministerium. Sandra Guevara vermittelte den Eindruck, dass sie viele Dinge verändern will, um die Situation von Arbeiterinnen im allgemeinen und von Näherinnen in den Maquilas im besondern zu verbessern. Gleichzeitig räumte sie ein, dass ihr Ministerium finanziell so dürftig ausgestattet sei, dass Kontrollen in den Maquilas nur unzureichend durchgeführt werden könnten." (Markus Dufner)
> "Die Feministin auf dem Ministerinnensessel"

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