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Position:   Konzernkritik

E.ON AG

Aktuell

Roman "Anklage" mit Widmung für Teyssen von Paul Corbit Brown


E.ON: Trotz Aufspaltung ganz der Alte
Dachverbands-Mitgliedsorganisation urgewald zieht ein negatives Fazit nach der diesjährigen E.ON Hauptversammlung am 7. Mai. E.ON sei trotz aller Versprechungen zu erneuerbaren Energien noch ganz der Alte. Der Anteil der Erneuerbaren Energieen am E.ON Geschäft hat sich in den letzten 12 Jahren um gerade mal 1% gesteigert. Kohle aus Mountain-Top-Removal Bergbau ist weiterhin ein Teil des Geschäfts. Paul Corbit Brown von der amerikanischen Organisation gegen Mountain-Top-Removal Keeper of the Mountains überreichte dem Vorstand ein Exemplar des Romanes "Anklage". Darin könne Vorstandsvorsitzender Teyssen selbst nachlesen, welch verheerende Wirkung diese Art des Kohleabbaus auf Mensch und Umwelt habe
> Rede Katrin Petz (urgewald)
> Rede Paul Corbit Brown (Keeper of the Mountains)

Arbeit zu E.ON in den Vorjahren


Hauptversammlung 2013: Die Klimasorgen von E.ON sind scheinheilig
Der Energiekonzern setzt auf neue Märkte in Brasilien, Russland und der Türkei. Bei der Hauptversammlung am 3. Mai in Essen kritisieren der Dachverband, urgewald, FIAN und aus betroffenen Regionen eingeladene Gäste den Ausbau der Kohleverstromung.
> Pressemitteilung Dachverband/urgewald/FIAN

Der Energiekonzern E.ON steht wegen seiner massiven Investitionen in Atomkraft und Kohlekraft in der Kritik. So will der Konzern an vier Standorten neue Kohlekraftwerke bauen und setzt damit seine fossile Investitionspolitik fort. In Datteln baut er derzeit das größte Steinkohlekraftwerk Europas, aufgrund von Planungsverfehlungen hatte das Oberverwaltungsgericht Münster im September 2009 dann jedoch den Baustopp bekannt gegeben. Derzeit hängt die Zukunft des Megaprojekts in der Schwebe.

Um sich ein jedoch nach außen hin grünes Image zu verschaffen, wirbt E.ON beispielsweise mit dem "MeinKlima-Tarif" und versucht so, ökologisch gesinnte Kunden zu gewinnen. Doch dahinter verbirgt sich Etikettenschindel, denn der Strom wird zum Großteil aus Kohle- und Atomkraft generiert. Der Anteil des ingesamt von E.ON angebotenen Stroms aus erneuerbaren Energie beträgt (wenn man die längst abgeschriebenen Wasserkraftwerke abzieht) jedoch weniger als ein Prozent und zeigt daher die tatsächliche Richtung des größten deutschen Energiekonzerns. Literaturtipp: "Die Geschäfte von E.ON" von herausgegeben von Urgewald > https://www.urgewald.de/index.php?page=4-70-392

Konzerstudie des Dachverbands zu E.ON, Mai 2010:
>"E.on - Energieerzeugung ohne Nachhaltigkeit?"


„Vorfahrt für Klimaschutz? Umfrage des Dachverbands bei 27 deutschen Konzernen“
>Antworten E.ON

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